


Was ist Embodiment?
Embodiment (auf Deutsch "Verkörperung") ist eine Theorie u. a. aus der Kognitionsforschung, die besagt, dass Körper und Geist eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Embodiment bedeutet für uns, den eigenen Körper wieder bewusst wahrzunehmen und ihn als Ressource für Selbstkontakt, Regulation und authentischen Ausdruck zu erfahren.
Durch Bewegung, Körperwahrnehmung, kreative Prozesse und andere Embodiment-Praktiken schaffen wir Zugänge zu dem, was in uns lebendig ist.
Je nach praktischem oder wissenschaftlichem Kontext unterscheidet man verschiedene „Säulen“, über die sich Embodiment im Alltag und in Coaching und Therapie ausdrückt und trainieren lässt.
Achtsamkeit
Das bewusste Spüren des eigenen Körpers (Interozeption und Propriozeption) bildet das Fundament. Nur wer wahrnimmt, wo Anspannung oder Gefühle sitzen, kann sie regulieren.
Atem
Die Atmung fungiert als direkte Brücke zwischen dem vegetativen Nervensystem und dem Verstand. Über veränderte Atemmuster lässt sich Stress sofort reduzieren oder Energie aufbauen.
Bewegung
Durch bewusste Haltungswechsel, freie oder strukturierte Bewegungen wird der Geist flexibler. Die Motorik formt die Stimmung aktiv mit. Zudem können durch Bewegung Emtionen ins Fließen kommen.
Ton/Stimme
Das Nutzen von Lauten, Summen oder der Stimme hilft dabei, emotionale Blockaden im Körper hörbar zu machen und physische Spannungen über Schwingungen zu lösen.

EMBODIED SISTERS e.V.
Embodiment-Trainings und Gemeinschaft für alle
Wir machen Basiswissen zum Nervensystem und Körperarbeit (insbesonder Feminine-Embodiment-Übungen) marktunabhängig zugänglich. Und fördern damit Gemeinschaft und psychosoziale Gesundheit.
